Die Anforderungen an Finanzierungsgutachten steigen – und mit ihnen der Druck auf Sachverständige und Kreditinstitute, Bewertungen nicht nur korrekt, sondern auch aufsichtsrechtlich belastbar zu erstellen. Dieses Webinar zeigt Ihnen, wie sich die Vorgaben aus CRR III und die gültigen Leitlinien der EBZ aus 2018 und 2020 konkret auf Ihre Bewertungspraxis auswirken und welche Anpassungen in Methodik, Struktur und Argumentation erforderlich sind.
Im Zentrum steht die neue Wertkategorie „Immobilienwert“ (Property Value) und deren saubere Abgrenzung zum Marktwert. Sie erfahren, wie beide Wertkonzepte in der Praxis zusammenwirken und wie Sie diese im Gutachten nachvollziehbar und prüfungssicher herleiten. Gleichzeitig erhalten Sie eine klare Orientierung, welche inhaltlichen und formalen Anforderungen Gutachten für Kreditinstitute erfüllen müssen – von der Einordnung des Bewertungsanlasses über die Struktur des Gutachtens bis hin zu Prozessen wie Erstbewertung und laufender Wertüberprüfung.
Darüber hinaus werden zentrale Themen wie Qualitätssicherung, Dokumentation und Nachvollziehbarkeit gezielt aus Sicht von Aufsicht und Revision beleuchtet. Auch aktuelle Entwicklungen – etwa der Einsatz automatisierter Bewertungsmodelle sowie die Integration von ESG-Kriterien – werden praxisnah eingeordnet.
Ziel des Webinars ist es, Ihnen nicht nur regulatorisches Wissen zu vermitteln, sondern Ihre Fähigkeit zu stärken, Gutachten klar, konsistent und argumentativ belastbar zu erstellen. Damit Sie genau wissen, was die Aufsicht erwartet – und Ihre Bewertungen diesem Anspruch jederzeit standhalten.